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Johann P. Reuter - Malerei und Zeichnungen

Johann Peter Reuter hat 15 Jahre in Guntersblum in Rheinhessen gewohnt und ist jetzt nach Darmstadt umgezogen. Das Künstlerhaus Ziegelhütte in der Kranichsteiner Strasse 110 eröffnet am Sonntag, 24. Februar 2008, 11.30 Uhr, eine Ausstellung mit seinen Arbeiten. Er lebt jetzt in der Nachbarschaft des Künstlerhauses, wo auch Zeichnungen und kleinere Arbeiten entstehen. Für seine großen Bilder hat er noch sein Atelier in Guntersblum, und er pendelt jetzt öfter auf die andere Rheinseite zur ruhigen Auseinandersetzung mit der großen Fläche und den Farben.
Johann P. Reuter stammt aus Schwerte im Ruhrgebiet, wo er 1949 geboren ist. Er hat an der Werkkunstschule und der FH Dortmund freie Grafik und Malerei studiert. Auf der Darmstädter Mathildenhöhe waren seine Arbeiten erstmals 1983 zu sehen, wo er Bewerber um den Preis der Darmstädter Sezession war, den er nur knapp verpasste.
Mit der Darmstädter Sezession stellte er dann weiter im Sezessionshaus in Wien und im Kunstpalast in Düsseldorf aus. Nach einer Kontaktpause durch seinen Umzug nach Rheinhessen gab es ein Wiederfinden 1999, und er nahm 2000, 02 und 04 am internationalen Künstlerpleinair in Mirabel teil. Die freundschaftlichen Achsen wurden neu belebt, und der kollegiale Austausch bewirkte schließlich den Umzug und eine engere Bindung an Darmstadt. Jetzt stellt er seine neuen Arbeiten vor, die sich auch viel mit musikalischen Themen beschäftigen.
Roland Held hat in einer Ausstellungseröffnung in Mainz Johann P. Reuter über seinen Septime-Zyklus zitiert und gesagt: „Ich schätze an Musik den Generalbaß, der alles zusammenhält, eine Strenge, die den Noten doch ihre Freiheit gewährt“ (Reuter), dieser Satz gilt auch für seine Malerei. Die Farben genießen ihren Soloeinsatz, aber sie wissen genau, wann es Zeit ist, zurückzutreten in den Chor, wann Zurückhaltung zu üben ist, um noch das Flüstern der blind geritzten Linien zum Zuge kommen zu lassen.“
Und in „Die Rheinpfalz“ schreibt Roland Happersberger: „Beschreibungen werden dem Gesehenen kaum gerecht. Man wird aber sagen können, dass Reuter seine Bildquadrate in latenter Spannung zu halten weiß, dass er ihnen Leichtigkeit mitgibt, dass sie den Raum, den sie bewohnen, nicht beengen, sondern weiten, als wären sie Fenster hinaus in eine andere, selbstgenügsame Welt. Sie machen zu friedlichem, aufmerksamem Sein geneigt. Ihre Strukturvielfalt im Detail hält sie im Auge des Betrachters lange lebendig. All dies Zeichen hoher Qualität.“
Um den Künstler auch persönlich einem größeren Darmstädter Publikum vorzustellen, gibt es am Samstag, 15. März 2008, um 20.00 Uhr, einen Künstlerdialog. Die Journalistin Anja Trieschmann im Gespräch mit Johann P. Reuter. Damit wird auch das Ende der Ausstellung gefeiert.    

T2 wab

Abb.
aus der Serie “T2

Acryl und Tee auf Karton
14 x 14 cm
2007

Septime 7 web

Abb. aus dem siebenteiligen Zyklus “Septime”
Acryl und Blattgold auf Leinwand
220 x 90 cm - 2005

Mehr über Johann P. Reuter auf seiner Webseite: www.johann-p-reuter.de

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Künstlerhaus Ziegelhütte e. V.      |      Kranichsteiner Straße 110      |       64289 Darmstadt       |       Telefon: 0162 3193288       |      Impressum